Geschichte

Vereinswappen

Der Ursprung unseres Vereines liegt im Jahr 1956. Damals trafen sich am Schießsport Interessierte in Straßenhaus und Oberhonnefeld. Sie gründeten unabhängig voneinander die Schützengilde Straßenhaus und den Schützenverein Oberhonnefeld-Gierend. Die ersten Vorsitzenden waren der Revierförster Helmut Marx für die Schützengilde und der Lehrer Karlheinz Frankhäuser für den Oberhonnefelder Verein. Geschossen wurde fast ausschließlich mit dem Luftgewehr. In Straßenhaus trafen sich anfangs 19 Mitglieder zum wöchentlichen Training. Übungsräume stellte zunächst das Hotel zur Post, später der Gasthof Reinhard zur Verfügung. In Oberhonnefeld diente anfangs der Schulkeller 29 Mitgliedern als Übungsraum. Bei gutem Wetter schoss man im Freien. Später wurde für viele Jahre das Hotel Fischer, Gierenderhöhe, zur Heimat der Oberhonnefelder Schützen.

Erste Überlegungen über einen Zusammenschluss der beiden Vereine wurden bereits 1957 angestellt, fanden jedoch in beiden Vereinen keine Mehrheiten. In der Schützengilde Straßenhaus plante man schon bald den Bau eines Kleinkaliber-Schießstandes. Die Ortsgemeinde stellte dem Verein einen alten Steinbruch, den heutigen Standort des Schützenhauses, zur Verfügung. Die Bauarbeiten sollten überwiegend in Eigenleistung der Vereinsmitglieder erbracht werden. Doch schnell gerieten die Bauarbeiten aus verschiedenen Gründen ins Stocken. Die Gemeinde mahnte die Baufertigstellung an und stellte zusätzliche finanzielle Hilfe in Aussicht. Nun wuchs in beiden Vereinen die Erkenntnis, dass man mit einer Bündelung der Kräfte die Herausforderungen der Zukunft besser meistern könne. Mit vereinten Kräften konnte nun, noch vor der eigentlichen Fusion, der KK-Stand mit kleinem Aufenthaltsraum und Toiletten endlich fertiggestellt werden. Der juristische Zusammenschluss erfolgte am 14. November 1971. Der neue Verein erhielt den Namen Sportschützengesellschaft Honnefeld e.V. mit Sitz in Straßenhaus. Zum 1. Vorsitzenden wurde Siegfried Wietzke aus Oberhonnefeld gewählt. 2. Vorsitzender wurde Fredi Krämer aus Straßenhaus.

Die neue Sportstätte wurde zwar aktiv genutzt, jedoch mussten die sportlichen Hauptaktivitäten, das Schießen mit Luftgewehr und -pistole weiterhin dezentral im Hotel Fischer und dem Gasthof Reinhard stattfinden. Durch die zügige Umsetzung eines Vorstandsbeschlusses zum Anbau einer Luftdruckwaffenhalle wurde dieser unbefriedigende Zustand beseitigt. Gleichzeitig wurde der Gastraum erweitert und mit einem offenen Kamin sowie einer neuen Theke ausgestattet. Der Anbau bot auch Platz für eine Küche, einen Mehrzweckraum und einen Heizungs- und Getränkekeller. Außerdem wurde eine Öl-Zentralheizung eingebaut. Die nächste Erweiterung wurde aufgrund der wachsenden Zahl an Pistolenschützen im Jahr 1978 vollendet. Hinter der Luftdruckhalle entstand dabei eine 25-Meter-Anlage mit 10 Kurzwaffen-Schießständen. Sämtliche Baumaßnahmen wurden überwiegend ehrenamtlich und in Eigenleistung der Vereinsmitglieder ausgeführt. Wertvolle Unterstützung erhielt der Verein ebenfalls von ortsansässigen Unternehmen, insbesondere durch die Bereitstellung technischer Geräte und Maschinen sowie Materialspenden.